Clique-Reise 2020

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Bei wiederum schönem Wetter fand die Cliquereise 2020 statt. Sie führte dieses Mal ins Elsass und in den Schwarzwald. Organisiert wurde die Reise von Inge und Röbi Rüegg. Die Reise hatte vor allem am Sonntag ein volles Programm, aber bestens organisiert und es blieb auch immer noch mal Zeit für individuelle Aktivitäten. 

Obgleich wir am Samstag einen Grossteil der Zeit im Car verbrachten (da Arzviller doch schon recht weit weg ist), hat sich dieser Abstecher ins Elsass sicher gelohnt. Wie auch für mich, war die Besichtigung des Schiffshebewerks wohl für viele etwas Besonderes.

Als Einleitung habe ich ein kurzes Video erstellt, welches einen Gesamtüberblick über die Reise verschafft. Die Fotos und Filme habe ich alle mit der kompakten Nikon Coolpix erstellt. Erstaunlich, was dieses kleine Ding zu leisten vermag.


Video von der Reise (ca. 5 Minuten)


Samstag: Besuch und Mitfahrt auf dem Schiffshebewerk in Saint-Louis Arzviller. Gebaut wurde dieses Hebewerk, um die mühsame und zeitintensive Schleusenfahrten zu verkürzen. Es ist seit 1969 in Betrieb und ersetzt mit einem Höhenunterschied von rund 44 m die 17 vormaligen Schleusen zwischen Saint-Louis und Arzviller. Das Hebewerk mit dem fahrbaren Schiffstrog wiegt etwa 900 Tonnen. Die 2 Gegengewichte ermöglichen den Betrieb mit 2 verhältnismässig kleinen Elektroantrieben von je 120PS. 

Nach der Besichtigung gingen wir in einem nahegelegenen Restaurant essen. Danach war Weiterfahrt mit dem Car nach Zell im Wiesental. Dort kamen wir erst gegen Abend an und genossen dann den Aufenthalt im Hotel Löwen. 

Sonntag: In 2 Gruppen aufgeteilt standen 2 Besichtigungen in Zell auf dem Programm. Zum einen die Führung durch das „Zeller Fasnachtshus“, welches einen interessanten Einblick bot und über eine grosse Sammlung aus dem In- und Ausland verfügt. 

Die andere Führung war im Textilmuseum, wo wir auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen wurden, über die Entstehung der Baumwolle und die Funktion diverser Webmaschinen. 

Am Mittag war Weiterfahrt zum Bergwerk Finstergrund. Auch wieder auf 2 Gruppen aufgeteilt; derweil die einen im ehemaligen Bergwerksstollen schlottern (8°C), geniessen die anderen das „Zvieriplättli“ im Restaurant nebenan. Ein echt harter Knochenjob war das damals im Bergwerk. 

Auf der Rückfahrt später Nachmittags richtung Schweiz, machten wir noch eine stündigen Halt in St. Blasien. Alle jene, die sich nicht so sehr für den Dom interessierten, suchten sich schnell ein Beizlein. Wenn man aber noch nie da war, ist der Dom und das hübsche Städtlein alleweil sehenswert.